Die « Medizin der Person »
begegnet dem Patienten in seiner physischen, psychischen und seelischen Ganzheit und in seinem familiären und sozialen Umfeld.
Sie drückt eine Grundhaltung im Zugang zum Patienten aus, unabhängig von der Fachrichtung des Arztes oder der
Funktion eines Therapeuten. 

Tagungen

Die Vereinigung trifft sich jedes Jahr für eine dreitägige Studientagung mit drei Tagen der Entspannung und Entdeckung in einer attraktiven Gegend Europas. Mit einem Leitthema als Basis werden in kleinen Gruppen Vorträge und Bibelstudien und ihre Bedeutung für die ärztliche Tätigkeit und unser persönliches Leben diskutiert.

Ziel ist es, die Medizin der Person in unserer heutigen Welt zu entwickeln und zu leben.

Kloster, Teplá

14. bis 17. August 2019 
Hotel Kloster Teplá, Klášter Nr. 1, Teplá

«Wenn der Patient nicht selbst
entscheiden kann»

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2018 Wissenschaft und Kunst der Medizin
Die Internationale Vereinigung für die Medizin der Person, ist für alle Menschen interessant, die sich in der Therapie um die Beziehung zu ihren Kranken bemühen. In Paris werden unsere Referenten anlässlich der 70. Tagung Themen bearbeiten, die im Spannungsfeld zwischen der technischen Wissenschaft und der „Kunst“ der Medizin liegen. Die Wissenschaft beschreibt allgemeine Kenntnisse, während die „Kunst“ darin besteht, in der Behandlung des einzelnen Menschen den richtigen Weg zu finden. Die Bedeutung der „evidence based medicine“, von Placebo, das Problem der Leichtgläubigkeit des Arztes, die Zukunft der Medizin, die Spiritualität in der medizinischen Forschung werden diskutiert werden. Auch die Persönlichkeit des Behandelnden, seine Vergangenheit und seine Motivationen prägen die Beziehung.
2017 Wenn die Medizin das Leben erschwert
69. internationale Tagung, Montmirail, Schweiz. Das Vertrauen in die Medizin ist im allgemeinen recht gut. In den meisten Fällen verbessert sie ja unsere Gesundheit und Lebensqualität. Desto schlimmer, wenn die Verbesserung einmal nicht gelingt oder mit Leiden erkauft werden muss. Sind wir uns als Ärzte oder Pflegende bewusst, was wir den Kranken zumuten, wenn wir eine schwierige Vene suchen, eine Diät anordnen oder gar eine Dialyse immer wieder durchführen müssen? Bei gewissen Therapien in der Onkologie sind die schweren Nebenwirkungen mit Einschränkungen des Lebensgenusses fast zwangsläufig gegeben und zum Voraus bekannt. Wir können die Patienten entsprechend vorbereiten und führen. Wenn aber eine Operation zu einer Verschlechterung führt oder misslingt, wird das Vertrauen zum Chirurgen und zur technischen Medizin erschüttert. Bin ich als Chirurg in der Lage, mit dem Patienten weiter zu arbeiten? Wie gehe ich mit meinem Misserfolg um? Andere Probleme stellen sich am Lebensende: Welche Behandlungen müssen, wollen, können oder dürfen wir mit den uns anvertrauten Menschen durchführen? Welche Rolle spielen die Familie, das menschliche und das spirituelle Umfeld beim Entscheid und für die Bereitschaft, eine belastende Therapie zu ertragen? Je wirksamer die Medizin als Technik wird, desto schwieriger wird es für uns Ärzte und Ärztinnen, Pflegende und Therapeuten, die Grenzen des Erträglichen abzuschätzen und den richtigen Weg mit dem Kranken zu finden.
2016 Wer entscheidet über die Behandlung ? Arzt, Patient oder...
68. internationale Tagung PILGRIM HALL Uckfield (East Sussex) England. Unser diesjähriges Thema besteht aus einer Frage, die eine Menge neuer Fragen aufwirft. Einige davon beziehen sich grundsätzlich auf die Person bzw. auf eine personzentrierte Behandlung. Sind wir als Nutzer von Gesundheitsdiensten wirklich im eigentlichen S i n n e a u t o n o m ? We r h a t d i e Entscheidungsgewalt darüber, welche Untersuchungen und Behandlungen für die Symptome und Krankheitszeichen unserer Patienten zur Anwendung kommen? In welchem Ausmaß und mit welchen Mitteln sollen solche Untersuchungen und Behandlungen durchgeführt werden? Wer kontrolliert diese Mittel und die Auswahl; wo sind ihre Grenzen, und wie einigt man sich darüber? Wir sollten uns auch über die Menschen Gedanken machen, die wenig eigene Autonomie besitzen, aber vertreten werden durch Menschen, die sie lieben und für sie sorgen.